15. Kaliman-Triathlon am 04.09.2004

Beim 15. Kaliman-Triathlon schwitzten nicht nur die Athleten -
Alexander Janitzki wieder nur Zweiter

Die hochsommerlichen Temperaturen am vergangen Samstag haben dem Kaliman-Triathlon viele spontane Nachmelder beschert und die Veranstaltung vom 1. WV Wunstorf an ihre Grenzen stoßen lassen. Mit insgesamt 293 Teilnehmern war das Limit fast erreicht. Nicht nur die Athleten, sondern auch die etwa 70 Helfer schwitzten, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle

In diesem Jahr hatte sich vor allem Gisela Bamberg ein dickes Lob verdient. Sie hatte als Verpflegungsposten auf der Laufstrecke alle Hände voll zu tun, denn teilweise "stand" die Luft beim Überqueren der Anhöhe am Rande des Kaliberges und die Teilnehmer überfielen regelrecht ihren Wasserstand an der Strecke.

Die ersten, die mit den schwierigen Bedingungen zu Recht kommen mussten, waren die Schüler- und Schnuppertriathleten sowie die Familienstaffeln, die nach 300 m Schwimmen, 10 km Rad fahren abschließend 2 km zu laufen hatten. Die 10-jährige Christine Rensch vom WSV Wolfenbüttel in 43:07 min. und der 14 jährige Marcel Roesner vom TSV Schwarme in 34:32 min. waren hier die schnellsten Teilnehmer. In der Altersklasse SM 10 belegte Alexander Grages den 2. Platz und Björn Hessing den 3. Platz in der SM 12 (beide TSV Bokeloh). Die Brüder Oliver, Daniel und Christopher Kranz aus Wunstorf konnten die Familienstaffel für sich entscheiden. In dieser Wertung lagen Tina, Christian und Michael Steege an vierter Stelle. Wenn auch dieses Jahr nicht über die ganze Distanz, so kann Michael Steege vom 1. WV Wunstorf doch sagen, an jedem der 15 Kaliman-Veranstaltungen teilgenommen zu haben.

v.l.n.r.: Alexander Janitzki, Oliver Bergmann, Oliver Kurok

Im Anschluss an diesen Wettbewerb folgte dann der Kaliman-Triathlon (0,7/21/5). Nach bereits drei zweiten Plätzen wollte es der ehemalige Triathlet des 1. WV Wunstorf, Alexander Janitzki, erneut versuchen, in Bokeloh zu gewinnen. Auch Lokalmatador Marc-Andre Hages, TSV Bokeloh, trat erneut an. Obwohl Janitzki beim abschließenden Lauf die schnellste Zeit hinlegte, reichte es für ihn nicht mehr, den führenden Oliver Bergmann, 1. TCO Oldenburg, noch einzuholen. Auch diesmal blieb ihm wieder nur Platz 2. Hages büßte im Vergleich zu seiner Vorjahreszeit fast zweieinhalb Minuten ein und erreichte als Vierter das Ziel, kurz vor seinem Vereinskollegen Daniel Kranz (Pl. 6).

Bei den Frauen dominierte Vorjahressiegerin Katrin Friedrich von Hannover 96 die Konkurrenz nach belieben und siegte vor ihrer Vereinskameradin Annette Nothdurft. Für sie ist es jedes Jahr erneut ein wunderschöner Saisonabschluss beim Kaliman zu starten. Bei ihrem erst zweiten Triathlon erreichte die bislang nur als erstklassige Läuferin in Erscheinung getretene Michaela Schmidt vom ausrichtenden 1. WVW Platz 5 der Damenwertung. „Nach dem Schwimmen fing es für mich erst richtig an, und ich konnte mich nach vorn arbeiten. Für die kommende Saison werde ich versuchen, mich im Schwimmen zu verbessern.“ so Schmidt.

Als besondere Geste zum kleinen Jubiläum der 15. Kaliman-Veranstaltung bewältigten der 15malige Teilnehmer Hartmut Pelikan (68 Jahre) und der "Erfinder des Kaliman" und 15malige Mitorganisator Harald Molenda Seite an Seite den Triathlon. Pelikan will weiterhin nach Bokeloh kommen, so lange er noch körperlich dazu in der Lage wäre. Schließlich habe er noch drei Teilnehmer hinter sich gelassen. Eine besondere Anerkennung verdient auch die Familie Fennkoldt aus Nienburg, die mit insgesamt sechs Familienmitgliedern an den verschiedenen angebotenen Strecken teilnahm.

Neben dem angebotenen leiblichen Wohl durch die Helfer des WVW sorgten die Tanzmädchen vom Musikzug Wunstorfer Auetaler mit drei Auftritten für Unterhaltung. Ihre einstudierten Tanzinterpretationen sorgten bei den Zuschauern für viel Applaus.

Leider musste auch ein Teilnehmer nach dem Rad fahren, bei dem er auf ein bremsendes Auto aufgefahren und gestürzt war, aufgeben. Nichts desto trotz ist der Kaliman mittlerweile über die Regionalgrenzen hinaus so bekannt, dass Chef-Organisator Jens Wortmann am Tage nach der Veranstaltung auf Anfrage des in Hannover ansässigen Lokalsenders Radio Flora ein Live-Interview per Telefon geben durfte. Hierbei wurden vielleicht neue Teilnehmer für den nächsten Kaliman erreicht, der am 3. September 2005 stattfinden soll.

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 04.09.04.